Endlich wieder ein neuer Alpen-Krimi mit dem sympathischen Ermittlerduo Irmi Mangold und Kathi Reindl.
Worum geht's?
In der Silvesternacht fällt in Murnau ein Mann vom Balkon und kommt dabei zu Tode. Es stellt sich allerdings heraus, dass es kein Unglücksfall gewesen ist, sondern dass der Mann erschossen wurde, während andere das neue Jahr mit lauten Feuerwerkskörpern begrüßt haben. Bei dem Toten handelt es sich um den Architekten Markus Göldner, der unter anderem im Vogelschutz sehr aktiv tätig war.
Die Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl beginnen zu ermitteln. Doch damit nicht genug, aus einer Berghütte verschwindet ein 4-jähriges Mädchen und auch eine bekannte Modebloggerin taucht plötzlich nicht wieder auf.
Die Kommissarinnen treffen bei ihren Ermittlungen auf einen Unfall, der bereits 10 Jahre zurückliegt.
Meine Meinung:
Ich muss mich ja als Fan von dieser Alpen-Krimi-Reihe outen. Irmi und Kathi sind einfach ein super Team. Die Krimis sind spannend, haben aber jede Menge Persönlichkeit und sorgen für den ein oder anderen Schmunzler. Der bayrische Dialekt ist vielleicht nicht immer leicht zu verstehen, doch für alle, die nur des Hochdeutschen mächtig sind, gibt es am Ende noch eine Übersetzungshilfe. ;-)
Irmi Mangold ist fast 60, kinderlos, kräftig gebaut und lebt mit ihrem Bruder, zwei Katzen und einem Hund auf einem Bauernhof, um den sich ihr Bruder Bernhard kümmert. Beide sind eigentlich immer noch solo. Irmi ist mit dem verheirateten Jens liiert und Bernhard hat es gerade richtig erwischt, er ist verliebt.
Die beiden Geschwister sind schon ein lustiges Gespann. ;-) Aber irgendwie wächst mir Irmi von Band zu Band mehr ans Herz.
Ihr Chef kommt auf einmal auf die glorreiche Idee, den "Teamspirit" zu fördern und bucht für die Mitarbeiter ein Hüttenwochenende auf der Alm. Alle sind von diesem Plan "begeistert", aber Ausreden lässt der Chef nicht gelten! ;-) Alle müssen mit. Irmi, Kathi, Andrea, Sailer, Sepp und der Rest des Teams und natürlich auch der Chef selbst! Ich könnte mir nichts schöneres vorstellen! ;-)
Doch ein harmonisches Wochenende sieht anders aus. Während der Freizeit verschwindet ein kleines Mädchen, das mit seiner Mutter ebenfalls ein paar Tage auf der verschneiten Alm verbringt.
Der Fall an sich wird gerade zum Ende hin nochmal richtig spannend! Der Mord an Markus Göldner passiert in der Silvesternacht. Es wird nach allen Seiten ermittelt, doch die Kommissarinnen kommen einfach nicht voran. Stammt der vermeintliche Feind aus seinem Privat- oder Berufsleben? War er nur zufällig das Opfer?
Als engagierter Vogelschützer hat er sich mit seinen Aktionen nicht nur Freunde gemacht. Er ist oft angeeckt.
Aber auch seine Beziehung zur Hautärztin Beate Mutschler könnte ein Hinweis sein. Sie selbst hat Probleme mit einigen Patienten.
Für Irmi und ihr Team wird dieser Fall immer komplizierter. Stehen die Opfer, der Tote, das verschwundene Mädchen und die Modebloggerin, irgendwie in einem Zusammenhang? Den Ermittlern läuft die Zeit davon. Jede Spur, die sie verfolgen, scheint in einer Sackgasse zu enden. Es wird also wirklich noch spannend!!!
Was mir an diesen Alpen-Krimis immer besonders gut gefällt, man erfährt auch einiges über das Privatleben der Ermittler. Allerdings genau im richtigen Verhältnis. Vom eigentlichen Fall wird nicht abgelenkt.
Die Beschreibungen der Landschaft und Personen sind so gut gelungen, dass man richtig eintauchen kann. Die Dialoge im Dialekt machen das Ganze noch authentischer.
Das Einzige, was den Lesefluss ein wenig hemmt, sind die eingefügten Informationen zum Beispiel in Form von Zeitungsartikeln. Der Inhalt ist zwar immer sehr informativ, manchmal empfand ich die Texte aber als zu ausführlich. Irgendwie reißt einen das immer ein wenig raus.
Ansonsten hat mir dieser Krimi aber wieder sehr gut gefallen! Endlich mal wieder ein neuer Fall rund um dieses sympathische Team.
Der Fall an sich ist wirklich mitreißend und beschäftigt sich unter anderem auch mit dem Thema Umweltschutz und den menschlichen Schwächen.
Ich freu mich schon wieder auf den nächsten Fall für Irmi und Co!
Eine schöne Lektüre für den nächsten Urlaub oder auch für kuschelige Abende auf dem Sofa! :-)
Rabenschwarze Beute
Ein Alpen-Krimi
Nicola Förg
Pendo Verlag
Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-86612-419-6
€ 16,00 [D], € 16,50 [A]
Mehr zum Krimi findet Ihr HIER!
Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
"Es spielt keine Rolle, ob du nur langsam vorankommst, wichtig ist, dass du nicht stehen bleibst." Konfuzius
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Sonntag, 23. September 2018
Mittwoch, 5. Juli 2017
Scharfe Hunde von Nicola Förg (Alpen-Krimi)
Ein neuer Alpen-Krimi von Nicola Förg!
Worum geht's?
Die Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl ermitteln wieder. Drei Tote geben Rätsel auf. Mord oder Suizid? Der Besitzer einer Outdoor-Agentur, ein Camping-Urlauber aus Holland und eine alte, gutbetuchte Dame aus dem Werdenfelser Land werden tot aufgefunden. Die Gemeinsamkeit, mal abgesehen davon, dass sie alle tot sind, sie starben an einer Eisenhutvergiftung.
Bevor Mangold und ihre Kollegin mit den Ermittlungen loslegen können, kippt kurz vor Garmisch ein LKW aus Ungarn um. Beladen mit Käfigen voller Hundewelpen. Das würde die Arbeit der Kommissarin wahrscheinlich nicht berühren, hätte man nicht im Fahrerhaus des LKW die Adresse der toten, älteren Dame gefunden. Wie passt das zusammen?
Mangold und Reindl führen die Ermittlungen in ein gefährliches Milieu, in dem es um viel Geld geht.
Meine Meinung:
Endlich mal wieder ein Alpen-Krimi rund um Mangold und ihre Kollegin Reindl. Das hier ist nicht der erste Fall, den ich von den beiden lese und ich mag sie einfach. Die Charaktere, die Atmosphäre. Es ist diese Mischung aus Spannung und Gemütlichkeit.
Die beiden Kommissarinnen sind mir sehr sympathisch.
Irmi Mangold ist ein Arbeitstier. Neben ihrem Job gibt es nicht viel Platz für andere Dinge. Ihrer eigenen Aussage nach, hat sie so viele Überstunden, dass sie sofort in Rente gehen könne ;-) . Und das mit ca. mitte 50. Äußerlich ist sie eher der gemütliche Typ. Sie schafft es eben auch nicht öfter zum Friseur als zweimal im Jahr, geschweige denn zur Kosmetikerin.
Irmi lebt zusammen mit ihrem Bruder und zwei Katzen auf einem Bauernhof. Beide sind nicht verheiratet, Irmi hat aber einen Freund, der hin und wieder mal vorbeikommt. Manchmal überkommt sie das Gefühl von Einsamkeit. Immer dann, wenn andere wieder von Geburtstagsfeiern und Kommunionen im Kreis der Familie erzählen. All das hat Irmi nicht und genau das wird ihr dann doch bewusst.
Irmi ist eher der burschikose Typ Frau, hat aber ein weiches Herz!
Reindl ist alleinerziehende Mutter einer 16-jährigen Tochter, jünger als Irmi und schlanker ;-). Sie ist eine direkte Person und nennt die Dinge beim Namen. Manches Mal aber vielleicht doch ein wenig zu vorschnell.
Der Fall an sich hat mir gefallen und war auch mal was anderes.
Die drei Toten scheinen anfangs nichts miteinander gemeinsam zu haben. Nach den Untersuchungen der Leichen steht dann aber fest, dass alle an einer Eisenhutvergiftung gestorben sind.
Die ältere Dame stirbt noch vor den beiden Männern. Aufgrund eines Verdachtes ihres Enkels wird ihre Leiche exhumiert und die Todesursache erneut untersucht. Dabei wird etwas interessantes entdeckt!
Der verunglückte Tiertransporter führt die Ermittlerinnen bis nach Ungarn. In welchem Zusammenhang alles steht, das verrate ich natürlich nicht!
Die Alpen-Krimis gefallen mir sehr, denn sie haben etwas Gemütliches an sich. Nicola Förg hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man könnte den Fall einfach so weglesen. Auch gefallen hat mir, dass man auch vom Leben der Kommissarinnen einiges erfährt. Und die Beschreibungen sind sehr gelungen. Detailliert, aber nicht zu ausschweifend. Man bekommt ein genaues Bild von Personen oder der Landschaft. Etwas schwieriger wird es beim Kollegen Sailer. Sein Dialekt ist gewöhnungsbedürftig! ;-) Macht das ganze aber authentisch! :-)
Die Krimis von Nicola Förg lassen sich wirklich sehr gut lesen und dieser Fall hatte auch überraschende Wendungen und Verstrickungen.
Ich freu mich schon auf den nächsten Fall von dem Ermittlerinnen-Duo!
Scharfe Hunde
Nicola Förg
Alpen-Krimi
Pendo Verlag
Paperback
ISBN: 978-3-86612-418-9
€ 15,00 [D], € 15,50
Mehr Infos zum Buch findet Ihr HIER!
Viele Grüße vom Cocolinchen!
Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Worum geht's?
Die Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl ermitteln wieder. Drei Tote geben Rätsel auf. Mord oder Suizid? Der Besitzer einer Outdoor-Agentur, ein Camping-Urlauber aus Holland und eine alte, gutbetuchte Dame aus dem Werdenfelser Land werden tot aufgefunden. Die Gemeinsamkeit, mal abgesehen davon, dass sie alle tot sind, sie starben an einer Eisenhutvergiftung.
Bevor Mangold und ihre Kollegin mit den Ermittlungen loslegen können, kippt kurz vor Garmisch ein LKW aus Ungarn um. Beladen mit Käfigen voller Hundewelpen. Das würde die Arbeit der Kommissarin wahrscheinlich nicht berühren, hätte man nicht im Fahrerhaus des LKW die Adresse der toten, älteren Dame gefunden. Wie passt das zusammen?
Mangold und Reindl führen die Ermittlungen in ein gefährliches Milieu, in dem es um viel Geld geht.
Meine Meinung:
Endlich mal wieder ein Alpen-Krimi rund um Mangold und ihre Kollegin Reindl. Das hier ist nicht der erste Fall, den ich von den beiden lese und ich mag sie einfach. Die Charaktere, die Atmosphäre. Es ist diese Mischung aus Spannung und Gemütlichkeit.
Die beiden Kommissarinnen sind mir sehr sympathisch.
Irmi Mangold ist ein Arbeitstier. Neben ihrem Job gibt es nicht viel Platz für andere Dinge. Ihrer eigenen Aussage nach, hat sie so viele Überstunden, dass sie sofort in Rente gehen könne ;-) . Und das mit ca. mitte 50. Äußerlich ist sie eher der gemütliche Typ. Sie schafft es eben auch nicht öfter zum Friseur als zweimal im Jahr, geschweige denn zur Kosmetikerin.
Irmi lebt zusammen mit ihrem Bruder und zwei Katzen auf einem Bauernhof. Beide sind nicht verheiratet, Irmi hat aber einen Freund, der hin und wieder mal vorbeikommt. Manchmal überkommt sie das Gefühl von Einsamkeit. Immer dann, wenn andere wieder von Geburtstagsfeiern und Kommunionen im Kreis der Familie erzählen. All das hat Irmi nicht und genau das wird ihr dann doch bewusst.
Irmi ist eher der burschikose Typ Frau, hat aber ein weiches Herz!
Reindl ist alleinerziehende Mutter einer 16-jährigen Tochter, jünger als Irmi und schlanker ;-). Sie ist eine direkte Person und nennt die Dinge beim Namen. Manches Mal aber vielleicht doch ein wenig zu vorschnell.
Der Fall an sich hat mir gefallen und war auch mal was anderes.
Die drei Toten scheinen anfangs nichts miteinander gemeinsam zu haben. Nach den Untersuchungen der Leichen steht dann aber fest, dass alle an einer Eisenhutvergiftung gestorben sind.
Die ältere Dame stirbt noch vor den beiden Männern. Aufgrund eines Verdachtes ihres Enkels wird ihre Leiche exhumiert und die Todesursache erneut untersucht. Dabei wird etwas interessantes entdeckt!
Der verunglückte Tiertransporter führt die Ermittlerinnen bis nach Ungarn. In welchem Zusammenhang alles steht, das verrate ich natürlich nicht!
Die Alpen-Krimis gefallen mir sehr, denn sie haben etwas Gemütliches an sich. Nicola Förg hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man könnte den Fall einfach so weglesen. Auch gefallen hat mir, dass man auch vom Leben der Kommissarinnen einiges erfährt. Und die Beschreibungen sind sehr gelungen. Detailliert, aber nicht zu ausschweifend. Man bekommt ein genaues Bild von Personen oder der Landschaft. Etwas schwieriger wird es beim Kollegen Sailer. Sein Dialekt ist gewöhnungsbedürftig! ;-) Macht das ganze aber authentisch! :-)
Die Krimis von Nicola Förg lassen sich wirklich sehr gut lesen und dieser Fall hatte auch überraschende Wendungen und Verstrickungen.
Ich freu mich schon auf den nächsten Fall von dem Ermittlerinnen-Duo!
Scharfe Hunde
Nicola Förg
Alpen-Krimi
Pendo Verlag
Paperback
ISBN: 978-3-86612-418-9
€ 15,00 [D], € 15,50
Mehr Infos zum Buch findet Ihr HIER!
Viele Grüße vom Cocolinchen!
Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
Sonntag, 8. Januar 2017
Tragödie auf einem Landfriedhof von Maria Lang
Von wegen besinnliche Weihnachten! In diesem Dörfchen ist alles anders! ;-)
Worum geht's?
Eigentlich sollten die Weihnachtstage ruhig, friedlich und feierlich werden. Wie jedes Jahr eben. Doch ein plötzlicher Todesfall nimmt allen die festliche Stimmung. Der Inhaber des kleinen Lebensmittelladens in Västlinge wird tot aufgefunden. Offensichtlich hatte da jemand seine Finger im Spiel, denn ein natürlicher Tod sieht anders aus. Und so beginnen die Ermittlungen in dem kleinen Dorf und Kommissar Christer Wijk sorgt für Unruhe und ein ungemütliches Klima. Doch wer hat dem Opfer Arne Sandell das angetan? Hat die Witwe etwas damit zu tun oder die ruppige Vertretung des Küsters? Verdächtige und Theorien gibt es bald genug, aber was stimmt wirklich?
Meine Meinung:
Besinnliche Weihnachtstage sehen eindeutig anders aus und Puck und Einar Bure haben sich die Zeit mit ihrer Familie sicher auch ganz anders vorgestellt. Doch dann stecken sie mitten in einem Mordfall.
Grundsätzlich hat mir die Idee gefallen und der Fall ist auch in Ordnung. Das kleine Dorf hat etwas Bedrückendes an sich und man spürt die Abgeschiedenheit förmlich. Der perfekte Schauplatz für einen Mord. ;-)
Doch leider gestalten sich die Ermittlungen als ein wenig zu zäh. Der Kriminalroman ist sehr gemütlich und das ist nicht immer automatisch schlecht, doch an manchen Stellen war es mir dann leider doch eine Spur zu lahm. Schade eigentlich!
Die Charaktere haben mir nämlich gefallen. Auch die kleine, vorlaute Lotta. Sie ist die Tochter des Pfarrers von Västlinge und hat eine lebhafte Fantasie. Aber die Kleine hat in den Tagen zuvor auch das ein oder andere beobachtet und aufgeschnappt....
Dann sind da noch Puck und Einar, die ich beide eher als ein wenig langweilig empfunden habe.
Kommissar Wijk bespricht sich mit dem Paar und den anderen im Pfarrhaus, was teilweise doch ein wenig unrealistisch wirkt. Sie geben alle ihren Senf dazu und so werden die eigentlich ernsthaften Ermittlungen zu einem kleinen Detektivspiel. Das hat mich irgendwann ein wenig gestört.
Der Fall an sich ist aber unterhaltsam und die Verbindungen der Personen untereinander interessant. ;-) Außerdem haben die teilweise sehr schrulligen Charaktere für Abwechslung und lustige Momente gesorgt.
Leider hat mich dieser sehr gemütliche Stil mit einigen inhaltlichen Wiederholungen doch ein wenig am Fortkommen gehindert. Irgendwie wurde der Lesefluss immer wieder unterbrochen. Ich wollte zwar schon wissen, was denn nun wirklich passiert ist, aber manchmal hatte ich das Gefühl im Treibsand festzuhängen und nicht weiterzukommen. Daher habe ich für die Tragödie auf einem Landfriedhof leider auch etwas mehr Zeit benötigt. Die 235 Seiten wären ansonsten für mich kein Problem und das Buch innerhalb von zwei Tagen auf jeden Fall durch gewesen. Aber wie gesagt, irgendwie konnte ich diesen Roman immer wieder sehr gut aus der Hand legen.
Dieser Kriminalroman war mein erster von Maria Lang, die in Schweden als Krimikönigin gefeiert wird. Daher bin ich sicher, dass ich es noch einmal mit einem ihrer Bücher versuchen werde.
Tragödie auf einem Landfriedhof wurde 2013 in Schweden sogar neu verfilmt.
Ein sehr gemütlicher Kriminalroman mit guten Charakteren und einem spannenden Fall, der mir stellenweise leider etwas zu langatmig war. Ansonsten aber zu empfehlen! Vor allem dann, wenn man es mal wieder ein wenig ruhiger haben möchte. Und zwischendurch tut so ein Krimi auch ganz gut. Immer nur rohe Thriller sind für die Seele bestimmt nicht der Hit. ;-)
Tragödie auf einem Landfriedhof
Maria Lang
Kriminalroman
Hardcover, Seiten 235
btb Verlag
ISBN: 978-3-442-75460-1
€ 16,99 [D], € 17,50 [A]
Mehr Infos zum Buch gibt's HIER!
Viele Grüße vom Cocolinchen!
Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!!!
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| Bildquelle: Bloggerportal |
Worum geht's?
Eigentlich sollten die Weihnachtstage ruhig, friedlich und feierlich werden. Wie jedes Jahr eben. Doch ein plötzlicher Todesfall nimmt allen die festliche Stimmung. Der Inhaber des kleinen Lebensmittelladens in Västlinge wird tot aufgefunden. Offensichtlich hatte da jemand seine Finger im Spiel, denn ein natürlicher Tod sieht anders aus. Und so beginnen die Ermittlungen in dem kleinen Dorf und Kommissar Christer Wijk sorgt für Unruhe und ein ungemütliches Klima. Doch wer hat dem Opfer Arne Sandell das angetan? Hat die Witwe etwas damit zu tun oder die ruppige Vertretung des Küsters? Verdächtige und Theorien gibt es bald genug, aber was stimmt wirklich?
Meine Meinung:
Besinnliche Weihnachtstage sehen eindeutig anders aus und Puck und Einar Bure haben sich die Zeit mit ihrer Familie sicher auch ganz anders vorgestellt. Doch dann stecken sie mitten in einem Mordfall.
Grundsätzlich hat mir die Idee gefallen und der Fall ist auch in Ordnung. Das kleine Dorf hat etwas Bedrückendes an sich und man spürt die Abgeschiedenheit förmlich. Der perfekte Schauplatz für einen Mord. ;-)
Doch leider gestalten sich die Ermittlungen als ein wenig zu zäh. Der Kriminalroman ist sehr gemütlich und das ist nicht immer automatisch schlecht, doch an manchen Stellen war es mir dann leider doch eine Spur zu lahm. Schade eigentlich!
Die Charaktere haben mir nämlich gefallen. Auch die kleine, vorlaute Lotta. Sie ist die Tochter des Pfarrers von Västlinge und hat eine lebhafte Fantasie. Aber die Kleine hat in den Tagen zuvor auch das ein oder andere beobachtet und aufgeschnappt....
Dann sind da noch Puck und Einar, die ich beide eher als ein wenig langweilig empfunden habe.
Kommissar Wijk bespricht sich mit dem Paar und den anderen im Pfarrhaus, was teilweise doch ein wenig unrealistisch wirkt. Sie geben alle ihren Senf dazu und so werden die eigentlich ernsthaften Ermittlungen zu einem kleinen Detektivspiel. Das hat mich irgendwann ein wenig gestört.
Der Fall an sich ist aber unterhaltsam und die Verbindungen der Personen untereinander interessant. ;-) Außerdem haben die teilweise sehr schrulligen Charaktere für Abwechslung und lustige Momente gesorgt.
Leider hat mich dieser sehr gemütliche Stil mit einigen inhaltlichen Wiederholungen doch ein wenig am Fortkommen gehindert. Irgendwie wurde der Lesefluss immer wieder unterbrochen. Ich wollte zwar schon wissen, was denn nun wirklich passiert ist, aber manchmal hatte ich das Gefühl im Treibsand festzuhängen und nicht weiterzukommen. Daher habe ich für die Tragödie auf einem Landfriedhof leider auch etwas mehr Zeit benötigt. Die 235 Seiten wären ansonsten für mich kein Problem und das Buch innerhalb von zwei Tagen auf jeden Fall durch gewesen. Aber wie gesagt, irgendwie konnte ich diesen Roman immer wieder sehr gut aus der Hand legen.
Dieser Kriminalroman war mein erster von Maria Lang, die in Schweden als Krimikönigin gefeiert wird. Daher bin ich sicher, dass ich es noch einmal mit einem ihrer Bücher versuchen werde.
Tragödie auf einem Landfriedhof wurde 2013 in Schweden sogar neu verfilmt.
Ein sehr gemütlicher Kriminalroman mit guten Charakteren und einem spannenden Fall, der mir stellenweise leider etwas zu langatmig war. Ansonsten aber zu empfehlen! Vor allem dann, wenn man es mal wieder ein wenig ruhiger haben möchte. Und zwischendurch tut so ein Krimi auch ganz gut. Immer nur rohe Thriller sind für die Seele bestimmt nicht der Hit. ;-)
Tragödie auf einem Landfriedhof
Maria Lang
Kriminalroman
Hardcover, Seiten 235
btb Verlag
ISBN: 978-3-442-75460-1
€ 16,99 [D], € 17,50 [A]
Mehr Infos zum Buch gibt's HIER!
Viele Grüße vom Cocolinchen!
Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!!!
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