Donnerstag, 7. Juli 2016

Steinroller von Martin Lassberg

Steinroller ist seit langem mal wieder ein Buch, das mich wirklich überrascht hat!

Steinroller
Bildquelle: Piper Verlag



Worum geht's?
Eigentlich lebt es sich für den jungen Höhlenmaler Steinroller in seinem Dorf ziemlich entspannt. Bis er eines Tages eine grauenhafte Entdeckung machen muss. Denn er ist es, der die Überreste des Jägers Taanu findet. Die Leiche sieht aus, als hätte ein Mammut den Armen zertreten. Doch da keinerlei weitere Spuren eines solchen Exemplares am Tatort zu sehen sind, wird Steinroller bald klar, dass Taanu sehr wahrscheinlich ermordet worden ist. Und so wird der Höhlenmaler von seinem Vater und Anführer der Sippe zum Kommissar ernannt. Er soll den Täter finden. Dafür bekommt Steinroller sogar einen Assistenten - den Hünen Otterfang. Doch bevor er das Dorf für seine Ermittlungen verlassen darf, muss er noch die junge Weichhaar zur Frau nehmen. Für den Höhlenzeichner kein Problem. Zusammen mit Otterfang machen er und seine Frau sich auf den Weg und versuchen den ersten Mordfall der Menschheitsgeschichte aufzuklären.

Meine Meinung:
Ganz genau, dieses Buch spielt in der Steinzeit. Mein erster Gedanke war ehrlich gesagt, "Och nee!". Doch nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte um den jungen Steinzeitkommissar dann doch um den Finger gewickelt. Ich wurde neugierig und wollte unbedingt wissen, wie funktioniert CSI Steinzeit!
Und meiner Meinung nach funktioniert es wunderbar! Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, Steinroller, seinen Assistenten und Weichhaar bei den Ermittlungen zu begleiten. Ich würde sogar nochmal einen Steinzeit-Krimi lesen, so viel steht fest!

Doch wie bin ich eigentlich auf dieses Buch gekommen? Es war das Cover. Das Mammut hat mich  magisch angezogen. Es schaut so herrlich desinteressiert vor sich hin. Das musste einfach wiederum mein Interesse wecken. ;-) Auch farblich sprach mich der Einband gleich an. Und dann diese kleine Zeichnung mit den Mammuts auf der Jagd nach den Jägern. :-)
Und die Bezeichnung "Steinzeit-Kommissar" machte mich auch gleich neugierig. Tja, so wurde mein Interesse geweckt und das Buch fand zu mir. Und ich bereue es definitiv nicht!!!

Das Ganze hat eine gewisse Komik, was an den Beschreibungen, aber auch an den Dialogen liegt. Es ist wirklich mal was ganz anderes und hat mich total überrascht.
Der Fall an sich ist zwar nicht der "Knaller", aber spannend. Die Ermittlungsarbeiten waren da zum Teil noch viel interessanter. ;-) Mal eben Daten mit dem Computer abgleichen ist ja noch nicht möglich. ;-) Und viele andere hilfreiche Instrumente fehlen einfach. Es ist schon mal was anderes zu erleben, wie sich die drei bei ihren Nachforschungen behelfen müssen. Aber man sieht, manches geht mit einfacheren Mitteln, als man denkt.
Außerdem fand ich es sehr lustig, wie bestimmte Details mit einem gewissen Augenzwinkern eingefügt worden sind. Zum Beispiel entpuppt sich Weichhaar als Erfinderin der Pinzette und braucht sie genauso wie wir Frauen heute zum Zupfen ihrer Augenbrauen. ;-)

Die Charaktere haben mir sowieso gut gefallen. Vor allem eben Steinroller und seine Frau.
Steinroller passt nicht so ganz in die rohe Zeit, denn er hat deutlich mehr Köpfchen als all die anderen. Anstatt wie ein "richtiger Mann" als Jäger zu arbeiten, wie alle von ihm erwarten, will er als Künstler tätig werden. Dann kommt seine große Chance und er steigt zum Kommissar auf. Und was für ein Tag, er bekommt sogar noch eine Ehefrau! ;-) Er ist ein ruhiger und besonnener Mensch, der clever kombiniert. Seinen Gedankengängen zu folgen war oftmals sehr amüsant.

Weichhaar ist eine Frau durch und durch. Sie hat nicht nur auffällig schöne Kopf- und Achselbehaarung, sondern auch einen Handtaschenfimmel. ;-) Auch Weichhaar ist intelligent und passt daher perfekt zu Steinroller. Ihre manchmal auch für Steinroller unkonventionellen Ideen bringen das Ermittlerteam aber oft weiter. Mir war sie sympathisch. Eine praktisch veranlagte Frau, die weiß, was sie will und Köpfchen hat.

Ihr merkt sicher, mich hat die Steinzeit voll erwischt! ;-)
Natürlich ist das Ganze irgendwie auch gewöhnungsbedürftig, aber ich finde, darauf sollte man sich ruhig mal einlassen. Es lohnt sich auf jeden Fall! Bitte weitere Abenteuer aus der Steinzeit!!!

Steinroller
Der Steinzeit-Kommissar
Martin Lassberg
Roman
Piper Verlag
Paperback, Klappenbroschur, Seiten 240
ISBN: 978-3-492-06033-2
€ 12,99 [D], € 13,40 [A]

Mehr Infos zu Steinroller gibt's HIER!


Viele liebe Grüße vom Cocolinchen!


Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Schmuseweiche Kuscheltiere & Lieblingspuppen - Bezaubernde Figuren zum Stricken und Häkeln

Nehmt die Strick-oder Häkelnadeln in die Hand und legt los!


Bildquelle: Bloggerportal



Mit diesem Buch könnt Ihr Euch Kuscheltiere und Puppen ganz einfach selbst stricken oder häkeln.


Über 30 Projekte warten in dieser Sammlung auf Euch und Eure Strick- und Häkelnadeln. Und es war gar nicht so einfach sich für eine dieser vielen schönen Figuren aus den Kategorien Weich und Kuschlig, Schwarz und weiß, Puppen, Alles gehäkelt und Witzig und bunt zu entscheiden.
Ich versuchte mich dann aber an diesem süßen Häschen! :-)

 

Der Hase fühlt sich in seinem kleinen Strampelanzug eigentlich ganz wohl.  ;-)

 
Super-Hase hat sich beim Abflug verfangen! ;-)


Ich selbst muss beim Stricken immer noch sehr häufig die Hilfe meiner Oma in Anspruch nehmen. Doch ich bin trotzdem ziemlich gut mit der Anleitung zurecht gekommen.

Die Anleitungen sind alle sehr übersichtlich und gut lesbar aufgebaut. Ich konnte sehr gut danach arbeiten. Zu den Projekten gibt es außerdem eine "bildliche" Darstellung, ein Muster. So weiß man immer gleich, wohin die Reise geht und verliert den Überblick nicht so schnell oder bestenfalls gar nicht. ;-)


Das Buch steckt voller wunderbarer und gut umsetzbarer Projekte. Ob Bärchen, Puppen, Hunde, Schweine oder Affen - bei diesen tollen Ideen sollte für jeden was dabei sein. Ich selbst werde mich demnächst auch noch an das ein oder andere Projekt heranwagen. Ihr findet in dem Buch einfachere, aber auch anspruchsvollere Arbeiten. Je nachdem, was man schon kann oder wie viel Zeit man gerade zur Verfügung hat.


Dieser Hund lacht mich auch schon die ganze Zeit an. Ich mag die Details an den Figuren sehr. Und es ist wirklich interessant und verwunderlich mit welchen einfachen Mitteln und Mustern sich solche Tiere fertigen lassen. Manchmal geht es wirklich leichter als man denkt. Genau das hat mir sehr gefallen. Einfache Umsetzung, aber großer Effekt!

Die Tiere und Puppen sind alle abgebildet und schlicht, aber schön in Szene gesetzt worden.
Das Buch kommt insgesamt ohne viel Schnickschnack aus, ist optisch eher schlichter aufgebaut, als andere Handarbeitsbücher, die ich schon benutzt habe. Doch das macht es nicht schlechter!
Im Gegenteil. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Exemplar und kann es jedem empfehlen, der Kuscheltiere gerne mal selbst stricken oder häkeln möchte. Dank der guten Anleitungen ist es meiner Meinung nach auch nicht nur etwas für Profis!

Ganz besonders gut eignen sich die Projekte auch als kleine Aufmerksamkeit für liebe Menschen. Mein Hase wäre ein süßes Ostergeschenk. Oder was wäre mit dem Rosa Schweinchen als Glücksbringer oder einem kleinen frechen Affen zum Aufheitern? Nein, nicht was wäre wenn! Legt einfach los! :-)



Schmuseweiche Kuscheltiere & Lieblingspuppen
Bezaubernde Figuren zum Stricken und Häkeln
Bassermann Verlag
Gebundenes Buch, Pappband. Seiten 127
ISBN: 978-3-572-08012-0
€ 9,99 [D], € 10,30 [A]

Mehr Infos zum Buch gibt's HIER!

Viele Grüße vom Cocolinchen!

Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Die Witwe von Fiona Barton

Ein Fall, der mich lange nicht mehr losgelassen hat.



Worum geht's?
Was ist nur mit der kleinen Bella passiert? Ihre Mutter lässt sie für kurze Zeit allein im Vorgarten spielen und plötzlich fehlt von dem Mädchen jede Spur. Für die Ermittler um Detective Bob Sparkes beginnt eine Suche, die das Team schon bald in eine schmutzige und bedrückende Szene führt. Ihr Hauptverdächtiger, der Lieferkurier Glen Taylor, treibt sich regelmäßig in Chatforen für Pädophile herum und auf seinem Rechner finden sich einige eindeutige Dateien. Natürlich bestreiten er und seine Frau alles. Da steht der Täter für die Medien aber schon fest. Für Glen und seine Frau wird das Leben von da an zum Spießrutenlauf. Seine Frau Jean bleibt trotzdem bei ihm und steht weiterhin hinter ihrem Mann. Doch dann stirbt Glen plötzlich und für Jean geht alles wieder von vorne los. Der Fall "Bella" ist längst nicht abgeschlossen, wie es scheint. Der Polizist, eine Journalistin, Bellas Mutter und Witwe Jean lässt das Geschehene nicht los.

Meine Meinung:
Die Witwe hat mich sehr berührt, so viel sei schon mal gesagt.
Das Cover ist bedrückend und düster, genauso wie auch das Thema. Ein kleines Mädchen verschwindet. Lebt sie noch? Wurde sie missbraucht? Alles Fragen, die die Beteiligten quälen.

Das Ermittlerteam hat schnell einen Verdächtigen und man begleitet sie auf der teilweise verzweifelten Suche nach Beweisen. Dabei habe ich richtig mitgefiebert und war teilweise genauso wütend wie Sparkes. Sie haben viele Beweise dafür, dass Glen ein Pädophiler ist und man merkt schnell, dass er und seine Frau irgendwas zu verheimlichen haben. Die beiden sind ein sehr komisches Paar und es gibt sogar Hinweise, die zu Bella führen.  Trotzdem scheint es keine Beweise zu geben, die diesen "widerlichen Kerl" endgültig überführen und hinter Gitter bringen könnten. Man kann den Ärger und die Verzweiflung der Ermittler richtig mitfühlen und überlegt selbst irgendwie die ganze Zeit, was denn noch unternommen werden könnte.

Was mich anfangs ein wenig irriteriert hat, ist der Aufbau von Die Witwe. Der Roman erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Nämlich aus der von Sparkes, der Witwe und der Journalistin. Genau das hat mir besonders gut gefallen. Man erlebt alles aus verschiedenen Blickwinkeln und hat dadurch gleich das Gefühl, näher dran zu sein. Es ist interessant und spannend zu erfahren, wie unterschiedlich die Beteiligten Geschehnisse bewerten und einschätzen. Und wie die Personen, wie zum Beispiel Glen und seine Frau, miteinander kommunizieren. Man merkt an vielen Stellen, dass Jean einen anderen Eindruck von Situationen oder von ihrem Mann hat. Das liegt natürlich auch daran, dass Glen seiner Ehefrau eben nur das erzählt, was er ihr gegenüber preisgeben möchte. Er teilt mit ihr nur seine Sicht, die die Realität häufig verzerrt.
Genau das ist es, was mir an diesem Buch so gut gefallen hat. Ein Sachverhalt und vier verschiedene Blickwinkel, vier verschiedene Wahrnehmungen und vielleicht auch vier verschiedene Wahrheiten? Wer schätzt die Lage richtig ein? Wer beeinflusst wen? Und was weiß die Witwe?

Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und dargestellt. Jeder hat schnell ganz unterschiedliche Reaktionen bei mir hervorgerufen. Mitleid, Ekel, Abneigung, Zuneigung....

Jean, die Witwe, soll von einer Journalistin zu einem Interview gebracht werden. Ganz England will wissen, was die Frau dieses Mannes bewegt und was sie wirklich weiß. Und genau das wollte ich auch immer wissen. Man erfährt Abschnitt für Abschnitt mehr von ihr und ihrem Leben an der Seite ihres Mannes. Sie scheint ihm immer blind vertraut zu haben und schluckte scheinbar jede seiner Lügen. Im Grunde hält man Jean schnell für ein schwaches Schäfchen, für ein Opfer. Doch irgendwann wurde sie interessanter für mich. Es gibt verschiedene Situationen, in denen man ihr auf einmal mehr zutraut. Weiß sie etwas über Bellas Verschwinden? War sie vielleicht sogar daran beteiligt? Bei ihr ist das immer ein Vor und Zurück. Mal traute ich ihr fast alles zu und dann wieder nichts. Eine spannende Figur.

Sehr gute Charaktere, eine spannende Handlung, ein mitreißender Fall! Die Witwe kann ich Euch auf jeden Fall empfehlen. Ein Buch, das schon ein wenig unter die Haut geht und ernste Themen anreißt.


Die Witwe
Fiona Barton
Roman
Wunderlich Verlag
Paperback, Seiten 426
ISBN: 978-3-8052-5097-9
€ 16,99 [D], € 17,50 [A]

Mehr Infos zum Roman gibt's HIER! Dort könnt Ihr auch gleich bestellen. ;-)


Viele Grüße vom Cocolinchen!

Mein Exemplar wurde mir von Blogg Dein Buch zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Montag, 4. Juli 2016

Ghetto Bitch von Gernot Gricksch





Worum geht's?
Bei Nele läuft alles rund. Sie wächst behütet in einem der Hamburger Villenviertel auf, bekommt alles, was sie will und ist mit dem begehrtesten Jungen der Schule zusammen. Doch dann ändert sich das Leben der 15-Jährigen und ihrer Familie mit einem Schlag. Ihr Vater stirbt und hinterlässt seiner Familie einen Haufen Schulden. Statt Villa und Shopping ohne Limit, heißt es jetzt "Ghetto". Nele, ihre Mutter und ihr Bruder Timo müssen in eine Hochhaussiedlung umziehen und ihre Ansprüche den neuen sehr begrenzten Möglichkeiten anpassen. Doch wird Nele das neue Leben gelingen? Sie geht nun mit den Leuten zur Schule, über die sie sich früher mit ihren Freunden immer lustig gemacht hat. Natürlich tritt die verwöhnte 15-Jährige in mehr als nur ein Fettnäpfchen. Trotzdem scheint es Leute zu geben, die sich mit ihr anfreunden wollen. Und dann ist da ja noch Skater Rick...

Meine Meinung:
Ghetto Bitch zog meine Aufmerksamkeit sofort auf sich. Das Cover ist bunt und direkt. Die Person schaut einen an, schon fast ein wenig provokant. Da war meine Neugierde sofort geweckt. :-)
Auch der Klappentext versprach einen schönen Roman. Und genau das ist Ghetto Bitch auch.

Nele ist zu Beginn ein verwöhntes, reiches Mädchen, das gut behütet aufwächst und keine Sorgen zu kennen scheint. Sie ist in der Schule beliebt, hat viele Freunde und ist mit dem begehrtesten Jungen zusammen. Doch das Leben ändert sich von einem Tag auf den anderen und sie, ihre Mutter und Bruder Timo müssen von vorne beginnen. Gerade für die kleine Prinzessin Nele eine Katastrophe. Sie blickt auf ihr neues Umfeld herab, hält sich immer noch für etwas besseres. Das macht einem Nele schnell unsympathisch. Aber auch sie lernt im Laufe der Geschichte dazu.

Ihr Bruder Timo scheint es da leichter zu haben. Im Gegensatz zu seiner Schwester war er als reicher Junge immer der Außenseiter und hatte es in der Schule sehr schwer. Nun ist er der erste, der Anschluss findet. Nach einer Weile fragt er sich aber, ob seine neuen Freunde auch wirklich der richtige Umgang sind.

Die Familie lässt zwar ihr altes Leben hinter sich, doch das neue beginnt gleich mit einer Lüge. Der soziale Abstieg wird verschwiegen. Offiziell ist die Familie nämlich nach Amerika gezogen. Nele bricht alle Kontakte ab, denn lieber verliert sie Freunde, als ihnen ihre neue Armut zu offenbaren.
Teilweise sogar nachvollziehbar. Dennoch macht einem das Nele nicht gerade sympathischer.
Aber Ihr werdet Euch sicher denken, dass jede Lüge irgendwann auffliegt und dieses Problem kommt auch auf unsere kleine Prinzessin zu. Aber jetzt will ich nicht zu viel verraten.

Insgesamt hat mir Ghetto Bitch gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und man kann das Buch so innerhalb kürzester Zeit lesen. Teilweise fand ich es auch spannend und wollte natürlich wissen, wie sich Nele zurecht findet. Hin und wieder hätte ich ihr aber gern mal die Meinung gesagt. ;-)

Man hat trotzdem das Gefühl, dass einiges eher oberflächlich behandelt wird. Viele Klischees und Probleme werden angerissen, aber nicht vertieft. Da wäre noch mehr möglich gewesen.
Manche Szenen sind für meinen Geschmack auch ein wenig schwierig. Vielleicht ein bisschen zu unrealistisch. 
Außerdem hat mir der angekündigte Wortwitz des Autors gefehlt.

Das reiche und verwöhnte Mädchen fällt von ihrer Glitzerwolke und muss sich nun in der knallharten Armut durchschlagen. Nichts, was man nicht schon gelesen hätte. Aber wie sage ich ja immer so schön, für ein gutes Buch muss das Rad nicht ständig neu erfunden werden. Auch eine "klassische" Handlung kann unterhalten und bewegen. Und genau das macht Ghetto Bitch auf eine ganz eigene Weise. Es ist zwar noch deutlich Luft nach oben, trotzdem ist es ein schönes Jugendbuch, das auch Erwachsene überzeugen kann.
Richtig bewegt oder zum Nachdenken angeregt, hat es mich nicht mehr. Dafür ist mir die Thematik aufgrund anderer Romane zu vertraut. Es gab nichts, was einen hätte schocken können. Aber vielleicht bringt es den ein oder anderen, der noch nicht so viel darüber gelesen hat, ein wenig zum Nachgrübeln! ;-)

Ghetto Bitch
Gernot Gricksch
Jugendroman
Dressler Verlag
Hardcover, Seiten 319
ISBN: 978-3-7915-0006-5
€ 14,99 [D], € 15,50 [A]

Mehr Infos zum Buch gibt's hier!

Viele Grüße vom Cocolinchen!

Mein Exemplar wurde mir im Rahmen einer Leserunde von Was liest du? zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Sonntag, 3. Juli 2016

Sieben Sachen Sonntag im Juli

Für einen Tag im Juli war es heute bisher ganz schön frisch und grau. Schade! Aber mal abwarten, wie die kommende Woche so wird.
Vielleicht überrascht uns der Sommer ja noch. :-)

Jetzt gibt es erstmal wieder sieben Bilder von meinem Sonntag! Was Ihr alles so erlebt habt, werde ich mir nachher bei GrinseStern ansehen! :-) Ich freu mich schon auf Euch!

 
 
Schaut mal, was ich aus der Packung geangelt habe. Drillinge! :-) Sogar mit einem Stückchen "Baum" dran. :-) Die Kirschen schmecken wirklich sehr lecker und sind so richtig schön saftig!!!!
 
 
Danach wanderte ich wieder ans andere Ende der Leine. Die Kleine mag Sand sehr und ans Wasser gewöhnt sie sich auch langsam. ;-)
 
 
Dann wurde es knifflig. ;-) Hund auf den Arm genommen und schnell einhändig ein Foto gemacht. Seht Ihr, wie groß die Gänse nun schon sind? Und die Familie bleibt immer noch so schön zusammen. :-)  
 
 
Nach der großen Runde gab es für die Zweibeiner eine kleine Belohnung! ;-) Das musste einfach sein. Eis geht bei mir eh zu jeder Tageszeit.
 
 
Ein bisschen Gemüse gab es zwischendurch aber auch noch. ;-)  
 
 
Zwischendurch lasse ich mich immer wieder von diesem Buch hier ablenken. Ist wirklich mal was anderes für mich, aber unterhaltsam.
 
 
Und nun gibt es Dinkelwaffeln. :-) Wir haben spontan Besuch bekommen und frische Waffel essen wir alle gern. :-) Allein dieser Duft ist schon ein Traum! :-)
 
Euch allen noch einen schönen Sonntag!!!
 
Liebe Grüße vom Cocolinchen!

Samstag, 2. Juli 2016

Mein Tipp: Der Travel Mug von Emsa

Heute stelle ich Euch einen meiner neuen Lieblinge im Alltag vor. Es ist der Travel Mug von Emsa, den ich in den letzten Wochen im Rahmen eines Produkttests ausgiebig testen durfte. Ein Thermobecher, der mich wirklich überzeugen und überraschen konnte!!!

 
Der Thermobecher besteht aus Edelstahl und wird von einer Soft-Touch-Manschette geschmückt. Die gibt es in 8 verschiedenen Farben. Ich habe mich für Himbeere entschieden und mag den Farbton wirklich sehr. Macht doch gleich gute Laune, oder nicht? :-)
Emsa verspricht, dass der Travel Mug zu 100% dicht ist und heiße Getränke ihre Temperatur 4 Stunden und kalte ihre 8 Stunden halten. Diese Versprechen habe ich so ausgiebig wie möglich getestet! :-)
 
 
Der Travel Mug wurde also zu meinem ständigen Begleiter in den vergangenen Wochen und das nicht nur im Alltag! Vor ein paar Tagen durfte er seinen ersten Kurzurlaub an der Ostsee erleben. Und auch dort hat er sich als Begleiter sehr gut geschlagen. Gerade am Strand war es schön ein gekühltes Getränk dabeizuhaben. Bei sommerlichen Temperaturen war das schon ein echter Härtetest, den der Thermobecher auch bestanden hat. Ob Eistee oder stilles Wasser mit einem Spritzer Zitrone, etwas Minze, Salatgurke oder Ingwer, der Travel Mug hat die Getränke angenehm kühl gehalten. Doch auch bei heißen Getränken konnte er überzeugen. Tee oder Kaffee waren auch nach 4 Stunden noch richtig schön heiß. Der doppelwandige Edelstahl-Isolierkolben scheint also einen wirklich guten Job zu machen! ;-)
 
 
Und da dieser Thermobecher mich in vielen Tests davon überzeugen konnte, dass er wirklich zu 100% dicht schließt, darf er auch mit in meine Handtasche. Ich stelle ihn meistens zwar trotzdem aufrecht in die Tasche, doch selbst wenn er mal umkippen sollte, läuft nichts aus. 

 
Der Travel Mug lässt sich völlig unkompliziert bedienen. Einfach den kleinen Druckknopf in der Mitte "eindrücken" und schon kann ein heißer Kaffee oder ein erfrischender Eistee genossen werden.

 
Der Becher tropft nicht und die Menge, die beim Trinken herauskommt, ist genau richtig. Gerade für heiße Getränke, so verbrennt man sich nämlich nicht die ganze Schnute. ;-) Der Travel Mug hat eine 360° Trinköffnung. Also egal wie herum man seinen Becher in der Hand hält, man kann von jeder Seite trinken.
 
 
Auch die Reinigung funktioniert problemlos. Man kann den Becher ganz einfach zerlegen und wieder zusammensetzen. So erreicht man wirklich jede Stelle beim Saubermachen. Außerdem ist der Travel Mug spülmaschinenfest.
 
 
 
Ich finde diesen Becher sehr praktisch und bin froh, dass man so auch sehr viel Müll vermeiden kann. Schnell mal morgens hier noch einen Kaffee auf die Hand, nachmittags da noch einen Espresso oder Latte Macchiato. In manchen Wochen kommt da bei dem ein oder anderen einiges an zusätzlichem Müll auf. Genau aus diesem Grund kaufte ich mir vor langer Zeit schon mal einen Thermobecher, der mich allerdings überhaupt nicht überzeugen konnte, da er nicht dicht war und die Getränke auch nicht wirklich warm hielt.
Aber zum Glück habe ich nun den richtigen Thermobecher gefunden!



Ob zur Arbeit, beim Shoppen, beim Training oder auf einer Reise oder einem Ausflug, der Travel Mug begleitet mich mittlerweile auf vielen Wegen.
Dank der Soft-Touch-Manschette liegt er auch richtig gut und sicher in der Hand.


 
Gerade auf Reisen kann so ein Becher auch sehr praktisch sein. Ein bisschen frischen Ingwer mit heißem Wasser aufgießen und schon hat man das ideale Getränk gegen Reiseübelkeit, von dem man dann unterwegs einfach immer mal wieder einen Schluck nehmen kann.


Und sogar kleine Snacks kann man in dem Becher transportieren. Ich habe das mit selbstgemachter Roter Grütze ausprobiert.



Mein Fazit:
Der Travel Mug von Emsa konnte mich vollkommen überzeugen. Er hält, was er verspricht und ich bin wirklich beeindruckt davon, wie lange dieser kleine Becher heiße Getränke heiß hält. Die versprochenen 4 Stunden sind da wirklich kein Problem!
Genauso gut funktioniert das Temperaturhalten von kalten Getränken.
Außerdem ist der Becher wirklich zu 100% dicht und somit auch alltagstauglich. Er liegt gut und sicher in der Hand und lässt sich im Notfall auch nur mit einer Hand öffnen und schließen.

Die Reinigung funktioniert ohne Probleme. Da man ihn ganz schnell auseinanderbauen kann, erreicht man jede Stelle beim Saubermachen.

Der Travel Mug ist hochwertig verarbeitet und auch nach häufigem Gebrauch schließt der Becher noch genauso wie vorher. Nichts ist ausgeleiert.

Auch optisch konnte mich der Becher gleich für sich gewinnen. Dank der großen Farbauswahl ist von dezent bis knallig alles dabei, da sollte jeder was für sich finden.
Mir persönlich hat auch die Füllmenge gereicht. Für eine große Radtour wäre an manchen Tagen eine Thermoskanne vielleicht noch besser, aber den kleinen Becher kann man ja auch wieder auffüllen lassen. Sogar unterwegs.

Ich kann Euch diesen Thermobecher wirklich nur empfehlen! Meiner ist jedenfalls nicht mehr wegzudenken und je länger ich ihn benutze, desto mehr merke ich, wie vielseitig er einsetzbar ist!
Ihr seht also, wir sind nicht nur farblich ein gutes Team! ;-)


 
Hier nochmal alle wichtigen Infos im Überblick!
 
Travel Mug
Thermobecher
  • Größe: 0,36 L
  • Quick Press - Verschluss
  • Soft-Touch-Manschette
  • Doppelwandiger Edelstahl-Isolierkolben
  • 100% dicht
  • 360° rundum trinken
  • spülmaschinenfest
  • 5 Jahre Garantie
Mehr Infos gibt's HIER!


 
Viele liebe Grüße vom Cocolinchen!!!
 
Mein Becher wurde mir ihm Rahmen eines Produkttests von Emsa zur Verfügung gestellt. Vielen dank dafür!

Freitag, 1. Juli 2016

Nivea Seiden-Mousse Pflegedusche

Im Moment hört man immer häufiger von "Duschschaum". Schon ausprobiert?
Von Nivea gibt es da jetzt auch was Neues und zwar die Pflegeduschen Seiden-Mousse. Ich durfte die Sorte Creme Care testen.

 
Was stellt man sich unter einer Seidenmousse vor? Mir fallen da Begriffe wie weich, zart, pflegend, leicht und luftig ein. Genau diese Worte beschreiben die Pflegedusche von Nivea schon ganz gut.
Einfach schütteln und schon verwandelt sich der Inhalt zu einem schönen samtigen Schaum, der ein wenig an Rasierschaum erinnert.
 
 
Der Schaum fühlt sich wirklich sehr gut an und lässt sich wunderbar verteilen. Mit einer kleinen Menge kommt man schon sehr gut aus. Der Duft ist angenehm und nicht zu aufdringlich. Das Seiden-Mousse sorgt wirklich für ein sehr gutes Gefühl auf der Haut und nach dem Duschen hat man ein sehr gepflegtes Hautgefühl.
 
 
Und nach dem Training tut so eine samtige Dusche ganz besonders gut!!! Von jetzt an begleitet mich dieses Produkt jedenfalls regelmäßig zum Sport! :-)
 
 
Ich kann Euch die neue Pflegedusche von Nivea sehr empfehlen.  Eine sanfte Reinigung und eine schöne Pflege für die Haut, dank der einzigarten Formel mit Seidenextrakten.
Das Seiden-Mousse bekommt Ihr außerdem noch in den Sorten Creme Smooth und Creme Soft.
 
Mehr Infos findet Ihr hier!
 
Bei uns war wirklich jeder von dem neuen Duscherlebnis angetan! ;-)
 
 
 
Viele Grüße vom Cocolinchen! :-)
 
Das Produkt wurde mir als Nivea Botschafterin zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.